Der Einfluss von Initial Margin auf xVA und regulatorisches Eigenkapital

Die neuen Chancen und Herausforderungen rund um Collateral

Die neuen Nachschussregeln für nichtgeclearte Derivate haben einen hohen Einfluss auf das OTC-Derivategeschäft, sowohl ökonomisch als auch in Bezug auf das regulatorische Eigenkapital.

Die Einführung der Initial Margin (IM) schreitet seit September 2016 voran und wird mit der Einbeziehung kleinerer Marktteilnehmer und Portfolios kontinuierlich fortgesetzt, bis im September 2022 die Schwelle von 8 Mrd. € Nominalvolumen erreicht sein wird.

Die IM-Anforderungen führen zu zusätzlichen Kosten, die durch das Margin Valuation Adjustment (MVA) abgebildet werden. Andererseits kann die Einbeziehung von IM in die Berechnung von Exposures sowohl das Credit Valuation Adjustment (CVA) als auch das Debt Valuation Adjustment (DVA) stark reduzieren. Entscheidend dafür ist die dynamische Modellierung von IM innerhalb der Exposure-Simulation.

Ebenso hat IM eine stark reduzierende Wirkung auf das Kontrahentenausfallrisiko, das entweder mit dem Standardansatz (SA-CCR) oder einem internen Modell berechnet wird. Daher ist auch das Capital Valuation Adjustment (KVA) betroffen und erfordert eine dynamische Behandlung von IM. Dies gilt analog für die neue Anforderung an das CVA-Risiko, insbesondere unter dem Standardansatz (SA-CVA). In unserem Flyer zu den Auswirkungen der Initial Margin gehen wir auf alle oben genannten Auswirkungen der Einführung der bilateralen Initial Margin ein.

d-fine hat langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Kunden bei Fragen zu Initial Margin, xVA, regulatorischem Eigenkapital und Exposure-Simulationen. Wir bieten Expertise sowohl bei methodischen Fragestellungen als auch in der Umsetzung und sind mit den Änderungen der regulatorischen Anforderungen und aktuellen Markttrends vertraut.

Unseren aktuellen Flyer finden Sie hier zum Download.