Impact of the new CVA Risk Capital Charge - Including final targeted revisions from July 2020

In diesem Artikel beleuchten wir die Unterschiede zwischen den aktuellen und zukünftigen Berechnungsansätzen für die aufsichtsrechtliche CVA Risk Capital Charge. Unsere Beispielrechnungen illustrieren die Auswirkungen der Entscheidung zwischen den beiden neuen Ansätzen BA-CVA und SA-CVA.

Im Juli 2020 wurde mit BCBS 507 der finale Standard zur Bestimmung der neuen CVA Risk Capital Charge veröffentlicht, welcher bis Januar 2023 umgesetzt werden soll.

Die Hauptergebnisse unseres Whitepapers sind:

▪ Im Vergleich zum aktuellen Standardansatz erhöht BA-CVA die CVA Risk Capital Charge für viele unbesicherte Portfolios.

▪ Besicherte Portfolios (und Portfolios mit Exposure Hedges) werden erheblich von SA-CVA profitieren.

Das neue CVA Risk Framework bedeutet einen Wendepunkt für viele mittelgroße Banken. Für diese können die Kapitaleinsparungen, die SA-CVA für besicherte Portfolios mit sich bringt, die Kosten überwiegen, die mit der Einführung und Wartung einer Monte-Carlo-basierten CVA-Sensitivitätsberechnung sowie eines aktiven CVA-Desks verbunden sind.

Banken sollten sich jetzt durch individuelle Auswirkungsanalysen vorbereiten und ihre CVA-Sensitivitätsberechnungen und Hedging-Aktivitäten rechtzeitig modernisieren, und der BA-CVA-Kapitalfalle zu entgehen.