Urban Mobility: Milan 2030

Auswirkungen von gepoolten und autonomen Robo-Taxis auf zukünftige urbane Mobilität – „Mailand 2030“-Studie

Metropolen weltweit erleben ein kontinuierliches Wachstum. Im Jahr 2030 werden mehr als 60% der Weltbevölkerung in Städten wohnen. Verstopfte Straßen, mangelnde Parkmöglichkeiten, sowie Luftverschmutzung und Lärmbelästigung sind die Regel, nicht die Ausnahme. Mit einer der höchsten Privatautobesitzraten in Europa ist Mailand von diesen Entwicklungen stark betroffen und arbeitet intensiv an nachhaltigen urbanen Mobilitätslösungen.

In dieser Studie analysieren wir zusammen mit der Agenzia Mobilità Ambiente e Territorio aus Mailand (AMAT) die Auswirkungen von gepoolten und autonomen Robo-Taxis auf den Verkehrsfluss und die Emissionswerte in Mailand. Die Ergebnisse beruhen auf agentenbasierten Mikrosimulationen und zeigen, dass etwa 9000 sechssitzige Mikrobusse die angestrebten Ziele der Millionenstadt in Reichweite bringen: Der Individualverkehr kann um 30% reduziert und Staus aufgelöst werden, Emissionen können um 40% reduziert und Nachhaltigkeitsrichtwerte eingehalten werden.

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