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Aktuelle Entwicklungen XVA

Handel, Risikomessung,  Bilanzierung und Regulierung von OTC-Derivaten sind nach wie vor einem steten Wandel unterzogen. Kontrahenten-, Portfolio- wie auch bankspezifische Einflussfaktoren münden in einer inzwischen breit gefächerten Vielzahl von Bewertungskorrekturen gegenüber dem „risikofreien“ Marktwert eines Derivats, zu dem es ideal kollateralisiert am Interbankenmarkt gehandelt würde.  Derzeit am Markt hinsichtlich dieser sogenannten Value Adjustments vieldiskutierte Themen sind:

  • Einbeziehung von regulatorischen Kapitalkosten, etwa SA-CCR und der neue Vorschlag für die Unterlegung von CVA Änderungsrisiko bis hin zum Einfluss der Leverage Ratio
  • Derivatestückkosten auf Basis von zu stellenden Initial Margin Sicherheiten, sowohl bei Central Clearing als auch unter der neuen bilateralen Besicherung (meist nach SIMM)
  • Bewertung von CSA-Alternativen, etwa Wahlrechte hinsichtlich Währung von Cash Collateral sowie Besicherung durch Wertpapiere, aber auch in CSAs enthaltene Collateral Floors, die eine Verzinsung unter Null ausschließen

In unseren Projekten mit unseren Kunden, aber auch in Form von Research, Präsentationen, Whitepapers und Testrechnungen entwickeln wir diese Themen ständig und in hohem Aktualitätsgrad weiter.

 

Wir betreuen ferner eine Vielzahl von XVA Implementierungen für den Derivatehandel und das Risikocontrolling von Finanzinstituten, sowohl in der Erstinstallation als auch der Weiterentwicklung.

 

Als Ausgangsbasis einer modernen XVA Plattform erachten wir folgende Merkmale:

  • Hochdimensionale Monte Carlo Simulationen zur Einbeziehung aller für das Portfolio wesentlichen Risikotreiber
  • Bewertung des vollständigen OTC-Portfolios, Abbildung exotischer Produkte und weniger relevanter Assetklassen ggf. über American Monte Carlo oder Fallback-Exposures bzw. Proxies
  • Korrekte Abbildung von Kontrahentenhierarchie, Netting Agreements und Besicherungsmechanismen, ggf. unter Einschluss von Sachsicherheiten und Garantien
  • Adäquater Ausweis von CVA, DVA und FVA unter IFRS 13, möglichst im täglichen Produktionsprozess
  • Regelmäßige Berechnung von XVA-Sensitivitäten zur Identifizierung wesentlicher Einflussfaktoren auf die bilanzielle Position, ggf. verbunden mit einem „XVA Explain“ Verfahren
  • Unterstützung des Pre-Deal Pricings auf Basis von (teil-)automatisierten Integrationen in die Front Office Prozesse, zusätzliche Produktion von „XVA-Matrizen“ zur Versorgung von Sales-Teams
  • Nutzerkonfigurierte Ad-Hoc-Kalkulationen zur Analyse von What-If und Risk Mitigation Optionen, etwa Break Clause Ausübung, Novationen, Close-Out, etc.

Einen systematischen Überblick über relevante XVA Komponenten finden Sie in unserem aktuellen Whitepaper.

 

Für weiterführende Informationen bzw. zur Vereinbarung eines individuellen Gesprächs kontaktieren Sie uns gerne unter info@remove-this.d-fine.de.