Urban Mobility: Mailand 2030

ON-DEMAND MOBILITÄT & AUTONOMES FAHREN TREIBEN URBANE LEBENSQUALITÄT

 

Metropolen weltweit erleben weiterhin ein kontinuierliches Wachstum. Im Jahr 2030 werden mehr als 60% der Weltbevölkerung in Städten wohnen. Bereits heute bricht der Verkehr in Städten zu Stoßzeiten zusammen. Verstopfte Straßen und mangelnde Parkmöglichkeiten, Luftverschmutzung und Lärmbelästigung sowie ein überlasteter öffentlicher Nahverkehr plagen die Pendler und mindern die Lebensqualität der Einwohner, auch schon in kleineren Städten und Gemeinden.

 

Die Entwicklung von zukunftsfähigen und nachhaltigen Verkehrskonzepten muss gemeinsam durch alle involvierten Stakeholder vorangetrieben werden. Dabei gilt es insbesondere, innovative Konzepte aus der Forschung und Industrie mit der bestehenden Infrastruktur zu kombinieren, um tragende Win-Win- Ergebnisse zu generieren.

 

Städte müssen klare Qualitätsziele sowohl für die Lebensqualität als auch die Qualität der Mobilität definieren”

Dr. Eckhardt, BMW Competence Center of Urban Mobility

 

 

On-Demand-Mobilitätsdienste, autonomes Fahren, dynamisches Pricing und die Elektrifizierung von Fahrzeugen sind unserer Meinung nach die vier Haupttreiber der urbanen Mobilität. Unsere Studie, die in Zusammenarbeit mit der Verkehrsbehörde der Stadt Mailand erstellt wurde, kombiniert diese im Konzept der Robo-Taxis – bedarfsgesteuerte Mikrobusse zur Deckung von Individualverkehr und Komplementierung des öffentlichen Nahverkehrs und weiterer Transportmodi.

 

Robo-Taxis bauen auf den heutigen Konzepten von Car-Sharing und Ride-Hailing auf. Wir erwarten, dass das volle Potential dieser revolutionären Konzepte erst in Kombination mit autonomem Fahren vollkommen ausgeschöpft wird. Durch datengetriebene Algorithmen werden die Routen der Robo-Taxis auf den aktuellen Mobilitätsbedarf angepasst, der Nutzer vor Ort abgeholt und bis zu seinem gewünschten Zielort gefahren. Derzeit sitzen in der Stadt Mailand im Durchschnitt nur etwas mehr als 1,2 Personen in jedem Auto. Durch das Ein- und Aussteigen weiterer Fahrgäste mit ähnlichen Routen wird die Auslastung der Robo-Taxis erhöht und die Anzahl der benötigten Fahrzeuge drastisch reduziert.

 

“Mailand hat eine der höchsten Quoten an Privatwagenbesitz in Europa”
Valentino Sevino, Director AMAT

 

Das Verkehrskonzept von morgen für europäische Großstädte wird sich nicht auf die Skalierung der heute bestehenden Verkehrsmittel im ÖPNV beschränken, sondern auf einer Kombination aus klassischen und innovativen Mobilitätskonzepten basieren. So sehen wir die Einführung von Robo-Taxis als eine optimierte Nutzung der existierenden Infrastruktur. Unsere Studie zeigt, dass bereits ca. 9000 sechssitzige Mikrobusse  den Individualverkehr in Mailand um 30% reduzieren können. Ohne Anpassung des bestehenden ÖPNV kann dadurch das angestrebte Ziel der Millionenstadt erreicht werden: kein Stau und 40% weniger Emissionen.

 

 

 

Die vollständige Broschüre zu unserer Studie "The Impact of Shared and Autonomous Robo-Taxis on Future Urban Mobility" erhalten Sie telefonisch unter +49 69 907370 oder per E-Mail an mobility@remove-this.d-fine.de ,  Stichwort "Mailand 2030".