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Geschäftsprozessmodellierung - Aufbau einer effizienten Unternehmens-steuerung

Die Modellierung geschäftlicher Abläufe entwickelt sich in zunehmendem Maße vom reinen Hilfsmittel zur Veranschaulichung einzelner fachlicher Konzepte hin zu einer umfassenden Steuerung von weiten Teilen eines Unternehmens.
Die Gründe hierfür sind  in dem zunehmenden Wunsch nach Transparenz von Prozessen innerhalb des Unternehmens, der Forderung der Nachvollziehbarkeit durch Dritte (Audit), der Verbesserung der Effizienz und Effektivität der Prozesse, z.B. im Rahmen von Fehlermöglichkeits- und -einflussanalysen (FMEA), bis hin zur Automatisierung von Arbeitsabläufen zu sehen. Im Bankenbereich erhält gerade die Analyse der Prozesse mit den Empfehlungen des Basler Ausschusses zur Effektivität von Risikoberechnungen (BCBS 239) neues Gewicht.

 

Herausforderungen bei der Modellierung


Vor der Umsetzung größerer Modellierungsvorhaben sollte ein geeigneter Rahmen und eine Umgebung geschaffen werden, innerhalb deren eine professionelle und nachhaltige Modellierung erfolgen kann. Besondere Aufmerksamkeit sollte hierbei den folgenden Punkten gewidmet werden:

  • Wahl des Modellierungsparadigmas:
    Für die Art und Weise wie Prozesse modelliert werden, gibt es mehrere Möglichkeiten, welche je nach Zweck der Modellierung ihre eigene Berechtigung haben. Mittlerweile hat sich die „Business Process Model and Notation“, kurz BPMN 2.0, als Standard für die meisten Modellierungszwecke durchgesetzt. Daneben stellen auch erweiterte ereignisgesteuerte Prozessketten (eEPK) oder UML Alternativen dar.Die Auswahl der Modellierungsnotation und der Software, in welcher die Modelle erstellt werden, will wohl überlegt sein. In jedem Fall sind Standards gegenüber eigenen Kreationen vorzuziehen.
  • Personal:
    Syntaktische und semantische Regeln der Modellierungsnotation sowie unternehmenseigene Anforderungen an das Design, den Informationsgehalt und die Einheitlichkeit der Modelle erfordern speziell geschulte Mitarbeiter. Die Einrichtung separater Modellierungs-Teams ist bei umfassenden Modellierungsvorhaben unumgänglich. Dabei ist eine sehr gute Kommunikation zwischen den Prozess-Verantwortlichen und den Prozess-Modellierern zur Vermeidung von Modellierungsfehlern sicherzustellen.
  • Umfang und Detaillierungsgrad:
    Unter einem hohen Detaillierungsgrad der Modelle und großflächigen Prozesslandkarten leidet schnell die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit und damit letzten Endes auch die Akzeptanz der Modelle auf Seiten der Modell-Nutzer. Modelle sollten daher einen eng abgegrenzten Umfang haben, welcher einem klar definierten und transparenten Zweck dient. Mehrere klug gewählte, hierarchisch angeordnete Modellierungsebenen mit unterschiedlich hohem Abstraktionsniveau können helfen, auch unterschiedliche Detailanforderungen der Nutzer zu bedienen.

  • Wartungsaufwand:
    Der Aufwand für die Pflege der Modelle wird häufig unterschätzt. Es ist zu berücksichtigen, dass Prozesse eines Unternehmens im Laufe der Zeit einem Wandel unterworfen sind. Je umfassender und detaillierter die Modelle sind, je mehr Wartung ist erforderlich. Ein schlecht gewartetes oder nur unter hohem Aufwand zu änderndes Modell ist so gut wie gar keines. Die Aktualität und leichte Änderbarkeit des Modells ist zwingende Voraussetzung für seinen Nutzen.

 

d-fine’s Know-how


d-fine verfügt über langjährige Erfahrung im Design, Engineering, Reengineering, der Dokumentation, der Automatisierung und der Ausführung von Geschäftsprozessen aus zahlreichen Kundenprojekten im Spannungsfeld zwischen Fachbereichen und IT.
Dabei nehmen unsere Mitarbeiter sowohl die Rollen der Prozess-Experten, der Modellierer (z.B. nach OCEB-2-Zertifizierung) als auch der unabhängigen Nutzer von Prozess-Modellen ein. Die Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der Modelle sind uns daher in jeder Hinsicht bestens bekannt.

Profitieren Sie von unserem Wissen bei der Umsetzung Ihres Vorhabens zur Modellierung von Geschäftsprozessen. Vereinbaren Sie gerne mit uns einen Gesprächstermin. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ausführliche Informationen erhalten Sie telefonisch unter +49 69 907370 oder per E-Mail an info@remove-this.d-fine.de, Stichwort "Process Model".