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Risikogeschäftsmodelle

Der Erfolg eines Unternehmens hängt u. a. von seinem Geschäftsmodell ab, d. h. der Frage, in welchen Märkten das Unternehmen welche Produkte anbietet und welcher Teil der Wertschöpfungskette abgedeckt wird. 

 

Dies gilt auch für die Risikogeschäftsmodelle. Sie beschreiben die Positionierung in den Risikomärkten, d. h. in welchen Risikomärkten das Unternehmen aktiv ist und mit welchen Produkten Risiken übernommen bzw. im Markt wieder platziert werden. 

 

Im Risikogeschäftsmodell wird des Weiteren festgelegt, welche Risiken gehalten, transformiert oder direkt durchgehandelt werden, um einige typische Ansätze anzuführen. 

 

Das Risikogeschäftsmodell wird durch die Kompetenzen unterlegt, über die das Unternehmen in den Risikomärkten verfügt. Diese bilden sich durch die Wettbewerbsvorteile, z. B. durch Vorteile im Zugang zu Risikomärkten oder einer spezifischen Produkt-, Management-, Transformationskompetenz. 

 

Wichtiger Bestandteil der Risikogeschäftsmodelle ist auch die Risiko-Governance (Aufbau- und Ablauforganisation) und die Unterlegung mit einem Prozessmodell (Funktionsanalyse, Funktionstrennung, Rollen und Verantwortlichkeiten). Häufig entscheidet sich hier, ob ein Risikomanagement effektiv ist, d. h. Risiken erkennt und Fehlentwicklungen verhindert.

 

Häufig ergeben sich die Risikogeschäftsmodelle implizit, ohne dass sie durch Managemententscheidungen bewusst entwickelt und formuliert werden. Einige Beispiele der Finanzmarktkrise 2008 haben ihre tiefere Ursache in verfehlten, insbesondere nicht bewussten Risikogeschäftsmodellen und einer Ineffektivität des Risikomanagements gehabt. 

 

Als spezialisierter Berater im Finanz- und Risikomanagement unterstützt d-fine die Unternehmen bei der Formulierung der Risikogeschäftsmodelle, der Managementansätze im Risikogeschäftsmodell und schließlich beim Controlling der Modelle.