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Impairment / Wertberichtungen

Auch im Bereich der Ermittlung von Wertberichtigungen für leistungsgestörte Engagements unterliegen die handelsrechtlichen Vorschriften einem signifikanten Wandel. 

Der derzeit maßgebliche Standard IAS 39 i.V.m. IAS 36 und IAS 37  basiert auf dem Incurred Loss Ansatz. Die Bildung von Wertberichtigungen ist dann vorzunehmen, sofern dies durch ein objektives und in der Vergangenheit gelegenes Verlustereignis (Impairment Trigger bzw. Loss Event) geboten ist. Hierbei ist besonderes Augenmerk auf die Abhängigkeiten und Unterschiede zur bankaufsichtlich gegebenen Kreditausfalldefinition zu legen (z.B. Loss Identification Period).

Im Rahmen des zukünftig zu erwartenden Ansatzes gemäß IFRS 9 erfolgt eine Umstellung auf den Expected Loss Ansatz, d.h. bei der Ermittlung von Wertberichtigungen ist auf zukünftige Erwartungen abzustellen. Auch hier werden die Herausforderungen in der Verzahnung und Detailunterschieden zu den regulatorischen Vorschriften bestehen.

Um dieses Spannungsfeld erfolgreich zu bewältigen verfügen wir über entsprechende Expertise in den Bereichen Kreditrisikomessung / Rating, aufsichtsrechtliche Anforderungen (Basel II / III) und internationaler Rechnungslegung (IFRS).    

Unser Leistungsspektrum

Wir unterstützen unsere Kunden in den folgenden Themengebieten:

  • Entwicklung einer mit den Rechnungslegungsstandards (IFRS, HGB, US-GAAP) konformen Impairment-Methodik auf Basis der Kreditrisiko-Modelle der Bank und in Abstimmung mit regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere den Bestimmungen zur Ermittlung des aufsichtsrechtlichen Kapitals
  • Umsetzung der Impairment Lösung je nach Bedarf als Standalone Tool oder eingebettet in die bestehende IT-Architektur
  • Reporting / Disclosures

    • interne Reporting-Anforderungen
    • Erstellung qualitativer und quantitativer Risk Disclosures, in Ergänzung der aufsichtsrechtlichen Offenlegungsvorschriften.