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Dr. Jochen Alberty

Akademischer Werdegang

Mein Studium der Mathematik absolvierte ich zunächst an der Philipps Universität zu Marburg und später an der Colorado State University wo ich meinen Abschluss als Master of Science machte. Zur Promotion ging ich an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und schloss dort als Dr. rer. nat. ab.

Werdegang bei d-fine

Eingestiegen bin ich als Berufsanfänger bei Arthur Andersen in der Gruppe Financial and Comodity Risk Consulting. Nach sechs Monaten bin ich mit zu d-fine gegangen. Dort war ich noch zwei Jahre Consultant und drei Jahre Senior Consultant, bevor ich Manager wurde und dies für dreieinhalb Jahre blieb. In meinen ersten zwei Jahren bei Arthur Andersen und bei d-fine nahm ich teil am „Oxford Programm“, einer Ausbildung zum Master of Science in Mathematical Finance im Rahmen des Continuing Education Programs der University of Oxford.

Was hat dir bei d-fine besonders gefallen?

Sehr geschätzt habe ich die Arbeit unter „Gleichgesinnten“ und „Gleichartigen“, die sich ergab aufgrund des vergleichbaren Ausbildungshintergrundes vieler Kollegen. Noch wichtiger war mir aber die stets sehr persönliche Atmosphäre und das offene Miteinander. Auch das beständige Bestreben der Geschäftsleitung ein besonderer Arbeitgeber zu sein, war ein großer Grund, warum ich so lange dabei geblieben bin und auch mit schwerem Herzen gegangen bin.

Warum hast du dich für einen Arbeitgeberwechsel entschieden?

Mir hat die „schmutzige Handarbeit“ in den ersten Jahren am meisten Spaß gemacht; selbständig nicht nur Lösungsideen zu entwerfen, sondern diese auch umzusetzen. Nach neun Jahren in der Unternehmensberatung, inzwischen als Manager, hatten sich meine Aufgaben verständlicherweise verlagert. Ich durfte Projekte und Mitarbeiter leiten. Dies ist zwar auch sehr interessant, war aber letztendlich nicht das, was ich weiterhin machen wollte. Ich hatte begonnen, die Jungkollegen auf meinen Projekten um ihre Arbeit zu beneiden.

Jetziger Arbeitgeber und Kurzbeschreibung der aktuellen Position

Ich bin zur Eurohypo AG gewechselt, einer 100 prozentigen Tochter der Commerzbank AG. Inzwischen wurde sie umbenannt in die Hypothekenbank Frankfurt AG. Ich bin dort tätig als Senior Financial Engineer. Unser Team von fünf Leuten, wieder alles Mathematiker und Physiker, ist verantwortlich für die Bewertung der Positionen, insbesondere im Front Office System. Neben der täglichen Pflege der Bewertung - Marktdaten kommen und gehen, Marktsituationen verschieben sich und machen bestehende Modelle fragwürdig, sodass nach neuen Lösungen gesucht werden muss - stehen permanent kleinere und größere Analysen und Reportingaufgaben an um das Portfolio einmal aus diesem, einmal aus jenem Winkel zu betrachten. Für die Portfolio-Steuerung gibt es nicht „den“ Standardreport und so darf ich jeden Tag aufs Neue die Kollegen vom Portfolio-Management „beraten“, so wie ich es in den ersten Jahren bei d-fine gelernt und geliebt habe.